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Übersprechen
- Der erste Signalverlauf zeigt den Strom und die Stromspitze
auf der Ver-
sorgungsleitung.
- Der zweite Signalverlauf zeigt das auf der Datenleitung
und am Eingang eines Bausteins real anliegende Signal.
Steigt der analoge Störimpuls über +2V bedeutet das für den
Baustein
H-Signal; sinkt der Störimpuls dann unter +0,8V bedeutet dies
L-Signal. Die Zeit dazwischen wird ebenfalls als H-Signal interpretiert.
- Der dritte Signalverlauf zeigt ein theoretisches, rein digitales,
Signal, das der Funktion des Störimpulses entsprechen würde.
Die beiden Signalverläufe 2 und 3 würden also in dem Baustein
die exakt gleichen Funktionen auslösen, da sie auch zeitlich
gleich sind.
Aus den Signalverläufen ist also ersichtlich, dass der Eingang
eines digitalen Bau-
steins den kurzen Störimpuls als kurzes H-Signal
interpretiert. Und so können Fehlfunktionen des Modells entstehen.

Die beiden grünen waagerechten Linien entsprechen den Triggerschwellen
für das H(igh)-Signal (+2V) und für das L(ow)-Signal (+0,8V) am
Eingang eines digi-
talen Bausteins.
Der folgende Signalverlauf zeigt ausschließlich den Störimpuls
(blauer Kurvenver-
lauf) und das daraus resultierende digitale Signal
(wie es der Eingang des digita-
len Bausteins interpretiert, roter
Kurvenverlauf). Zur Verdeutlichung wurden bei-
de Signale zeitlich gespreizt.
Man kann jetzt schön sehen, dass bei Anstieg des Störimpulses (verläuft
teilwei-
se unter der roten Kurve) über die Triggerschwelle von +2V
(Schnittpunkt blaue Kurve mit oberer grüner Gerade, links) das Signal
als H-Signal gedeutet wird.
Erst bei Unterschreitung der unteren Triggerschwelle von +0,8V (Schnittpunkt
blaue Kurve mit unterer grüner Gerade, rechts) wird das Signal wieder
als
L-Signal interpretiert.

Erstellt am: 30.07.2006
Letzte Aktualisierung: 30.07.2006
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