*
Transformator (noch
in Bearbeitung)
Ausgangsspannung
des verwendeten
Spannungsreglers |
min. und
max.
DC-Eingangs-
spannung
des Spannungsreglers |
min. und
max.
DC-Eingangs-
spannung
des Spannungsreglers
empfohlen |
min. und max.
AC-Eingangs-
spannung |
| 5V |
7 - 35V |
8
- 12V |
8 - 25V |
| 12V |
14,5 - 35V |
16 - 22V |
12 - 25V |
*
Gleichrichtung
Die einfachste Schaltung zur Erzeugung einer Gleichspannung
aus einer Wechsel-
spannung ist die der Einweggleichrichtung (siehe unten). Sie
benötigt zur Siebung jedoch eine große Kapazität - doppelt so
groß wie bei der Brückenschaltung.
Die bessere Schaltung ist jedoch die Brückengleichrichtung,
auch Graetzschaltung genannt, (siehe unten). Die dabei erzeugte
pulsierende Gleichspannung ist doppelt so groß wie bei der Einweggleichrichtung.
Die zur Siebung benötigte Kapazität ist nur halb so groß wie
bei der Einweggleichrichtung.
*
Einweggleichrichtung

Die Eingangsspannung Ue im zeitlichen Verlauf:
Ue eff = 10V
Ue Spitze = 10V · √2 = 14,1V

| Die Ausgangsspannungen: |
| Ua0 |
grüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - UF
= 14,1V - 0,7V = 13,4V |
| UaAV |
UaAV = Ue eff
· 0,45 = 10V · 0,45 = 4,5V (theoretischer Wert)
rote Gerade; mit Berücksichtigung des Spannungsabfalls
über der Diode
UaAV ~ 4,16V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und dem
realen Spannungsabfall über der Diode |

Die wichtigsten Formeln für den Praktiker:

| Formelzeichen: |
| Ue |
Eingangsspannung |
| Ue eff |
effektive Eingangsspannung |
| Ua0 |
Leerlauf-Ausgangsspannung (zeitlicher
Verlauf) |
| UaAV |
Leerlauf-Gleichspannung (arithmetischer
Mittelwert) |
| Ua |
Gleichspannung bei Belastung |
| UBrSS |
Brummspannung (Spitze - Spitze) |
| Pdi |
Gleichstromleistung |
| K |
Faktor für Spannungsabfall bei Nennstrom
zwischen 0,94 und 0,98
oben wurde der ungünstigste Wert angegeben |
| PBau |
mittlere Trafo-Bauleistung
3,1 (ohmsche Last) |
| IFS |
Spitzenstrom der Diode |
| PVF |
Verlustleistung der Diode |
*
Brückengleichrichtung, auch Graetzschaltung genannt

Die Spannungen:
| die Eingangsspannung |
| Ue |
blaue Kurve; die Eingangsspannung
im zeitlichen Verlauf
Ue eff = 10V; Ue Spitze = 10V
· √2 = 14,1V |
| die Ausgangsspannungen |
| Ua0 |
grüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - 2 · UF
= 14,1V - 1,4V = 12,7V |
| UaAV |
UaAV = Ue eff
· 0,9 = 10V · 0,9 = 9,0V (theoretischer Wert)
rote Gerade; mit Berücksichtigung der Spannungsabfälle
über den Dioden
UaAV ~ 7,65V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und den
realen Spannungsabfällen über den Dioden |

Die wichtigsten Formeln für den Praktiker:

| Formelzeichen: |
| Ue |
Eingangsspannung |
| Ue eff |
effektive Eingangsspannung |
| Ua0 |
Leerlauf-Ausgangsspannung
(zeitlicher Verlauf) |
| UaAV |
Leerlauf-Gleichspannung
(arithmetischer Mittelwert) |
| Ua |
Gleichspannung bei Belastung |
| UBrSS |
Brummspannung (Spitze -
Spitze) |
| Pdi |
Gleichstromleistung |
| K |
Faktor für Spannungsabfall
bei Nennstrom
zwischen 0,875 und 0,925
oben wurde der ungünstigste Wert angegeben |
| PBau |
mittlere Trafo-Bauleistung
zwischen 1,11 (ohmsche Last) und 1,23 (induktive Last)
oben wurde der ungünstigste Wert angegeben |
| IFS |
Spitzenstrom der Diode |
| PVF |
Verlustleistung
der Diode |
*
Siebung mit Kondensatoren
Rein rechnerisch (Formeln siehe oben) würden sich für eine
Ausgangsspannung Ua von 10V und einem Laststrom von
1A (= 1.000mA) folgende Werte ergeben:
Einweggleichrichtung C = 1.000mA / 10V · 100 = 10.000µF
Brückengleichrichtung C = 1.000mA / 10V · 50 = 5.000µF
Etwas praxisnaher ist bei der Brückengleichrichtung ein Wert
von ca. 2.200µF pro A. Dazu finden Sie jetzt einen Vergleich
mit unterschiedlichen Kondensatoren.
Der Lastwiderstand RL beträgt jeweils 10Ω.
Hier wurde der Siebkondensator (1.000µF) zu klein gewählt.
| die Eingangsspannung |
| Ue |
blaue Kurve; die Eingangsspannung
im zeitlichen Verlauf
Ue eff = 10V; Ue Spitze = 10V
· √2 = 14,1V |
| die belastete Ausgangsspannung |
| Ua |
grüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - 2 · UF
= 14,1V - 1,4V = 12,7V
UBrSS = UB max - UB min
= 12,7V - 6,4V = 6,3V
rote Gerade; mit Berücksichtigung der Spannungsabfälle
über den Dioden
Ua ~ 9,70V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und den
realen Spannungsabfällen über den Dioden |

Hier wurde der Siebkondensator (2.200µF) passend gewählt.
| die Eingangsspannung |
| Ue |
blaue Kurve; die Eingangsspannung
im zeitlichen Verlauf
Ue eff = 10V; Ue Spitze = 10V
· √2 = 14,1V |
| die belastete Ausgangsspannung |
| Ua |
grüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - 2 · UF
= 14,1V - 1,4V = 12,7V
UBrSS = UB max - UB min
= 12,7V - 9,0V = 3,7V
rote Gerade; mit Berücksichtigung der Spannungsabfälle
über den Dioden
Ua ~ 10,94V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und den
realen Spannungsabfällen über den Dioden |

Hier wurde der Siebkondensator (4.700µF) etwas überdimensioniert.
| die Eingangsspannung |
| Ue |
blaue Kurve; die Eingangsspannung
im zeitlichen Verlauf
Ue eff = 10V; Ue Spitze = 10V
· √2 = 14,1V |
| die belastete Ausgangsspannung |
| Ua |
grüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - 2 · UF
= 14,1V - 1,4V = 12,7V
UBrSS = UB max - UB min
= 12,7V - 10,7V = 2,0V
rote Gerade; mit Berücksichtigung der Spannungsabfälle
über den Dioden
Ua ~ 11,75V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und den
realen Spannungsabfällen über den Dioden |

*
Bei der Auslegung von Kondensatoren muss auch deren Spannungsfestigkeit
berück-
sichtigt werden. Sie muss mindestens U =
√2 · Ue eff
betragen.
Damit ergeben sich folgende Werte:
Spannung
Ue eff
hinter dem Trafo |
Ausgangsspannung
Ua Spitze |
berechnet |
gewählt |
| 8V |
9,9V |
11,3V |
16V |
| 10V |
12,7V |
14,1V |
35V |
| 12V |
15,6V |
17,0V |
35V |
Bei dem Kondensator C2 in dem Schaltplan (siehe
oben) handelt es sich um einen 10µF Tantal 16V für eine geplante
Ausgangsspannung von 10V.
*
Bei der Auslegung des Siebkondensators ist aber auch seine
Strombelastung, speziell während des Ladevorgangs, zu berücksichtigen.
Dieses hat nämlich auch erhebliche
Auswirkung auf die Auslegung der Dioden und des vorgeschalteten
Transformators.
Ein paar Beispiele mit den oben schon verwendeten Daten und
Kondensatoren.
Siebkondensator 1.000µF
| die Eingangsspannung |
| Ue |
blaue Kurve; die Eingangsspannung
im zeitlichen Verlauf; Ue eff = 10V |
| die belastete Ausgangsspannung |
| Ua |
hellgrüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - 2 · UF
= 14,1V - 1,4V = 12,7V
UBrSS = UB max - UB min
= 12,7V - 6,4V = 6,3V
rote Gerade; mit Berücksichtigung der Spannungsabfälle
über den Dioden
Ua ~ 9,70V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und den
realen Spannungsabfällen über den Dioden |
| IC |
dunkelgrüne Kurve: ICmax
= ca. +3,3A
Kondensatorstrom während des Lade- (positive Werte)
und Entladevorgangs (negative Werte) |

Siebkondensator 2.200µF
| die Eingangsspannung |
| Ue |
blaue Kurve; die Eingangsspannung
im zeitlichen Verlauf; Ue eff = 10V |
| die belastete Ausgangsspannung |
| Ua |
hellgrüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - 2 · UF
= 14,1V - 1,4V = 12,7V
UBrSS = UB max - UB min
= 12,7V - 9,0V = 3,7V
rote Gerade; mit Berücksichtigung der Spannungsabfälle
über den Dioden
Ua ~ 10,94V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und den
realen Spannungsabfällen über den Dioden |
| IC |
dunkelgrüne Kurve: ICmax
= ca. +5,9A
Kondensatorstrom während des Lade- (positive Werte)
und Entladevorgangs (negative Werte) |

Siebkondensator 4.700µF, Achtung:
erhöhte Belastung der Dioden beachten!
| die Eingangsspannung |
| Ue |
blaue Kurve; die Eingangsspannung
im zeitlichen Verlauf; Ue eff = 10V |
| die belastete Ausgangsspannung |
| Ua |
hellgrüne Kurve
Ua Spitze = Ue Spitze - 2 · UF
= 14,1V - 1,4V = 12,7V
UBrSS = UB max - UB min
= 12,7V - 10,7V = 2,0V
rote Gerade; mit Berücksichtigung der Spannungsabfälle
über den Dioden
Ua ~ 11,75V
der Wert ist abhängig von der Eingangsspannung und den
realen Spannungsabfällen über den Dioden |
| IC |
dunkelgrüne Kurve: ICmax
= ca. +9,7A
Kondensatorstrom während des Lade- (positive Werte)
und Entladevorgangs (negative Werte) |

*
Berechnung
Hier nun mal eine komplette Berechnung für eine mit einem
Festspannungsregler erzeugte Ausgangsspannung von 5V und einem
Strom von 1A.
Wie aus den eben gezeigten Diagrammen ersichtlich, ist bei
der Auslegung einer Stromversorgung doch auf recht viele Bedingungen
zu achten. Darum ist die folgende Berechnung auch nur als Überschlagsrechnung
(mit dem so genannten "Angstzuschlag") zu betrachten - zu viele
Einflüsse (z.B. Toleranzen der Kapazi-
täten, Innenwiderstand des Transformators, Netzschwankungen,
...) spielen doch eine zu große Rolle.
| Festspannungsregler |
bitte strommäßig immer nur bis ca.
90% der Nennlast (hier 0,9A) belasten - ansonsten einen
größeren Typ wählen
Ua = UFestspannungsregler + UFestspannungsregler
Regelbereich = 5V + 3V = 8V => gewählt 10V |
| Kondensatoren |
C1 = 2.200µF 35V/40V
C2 = 10µF Tantal 16V |
| Dioden |
die Sperrspannung der Gleichrichterdioden
muss mindestens doppelt so groß sein wie die Spitzenspannung
der Wechsel-
spannung
U = 2 · Ue ·
√2 = 2 · 8V ·
√2 = 22,6V => 40V
---------------------------------------------------------
gewählter Brückengleichrichter für 40V und 1,5A
z.B. B 40 C 1500/1000
mit einer Spitzensperrspannung URRM von 90V
Erklärung der Kennzeichnung:
B = Brückenschaltung
40 = max. Anschlussspannung in V (Effektivwert)
C = Kondensatorlast
1500/1000 = max. Stromentnahme in mA (Kondensatorlast)
---------------------------------------------------------
der Brückengleichrichter kann natürlich auch aus vier
einzelnen verschalteten Dioden realisiert werden
z.B. 1N5400
3A; Spitzensperrspannung URRM = 50V |
| Transformator |
erste Berechnung:
Ue eff = (Ua + (2 · UF))
/ √2 = (10V +
(2 · 0,7V)) / √2
= 8,1V => gewählt 8V
mit einem UB min = ca. 7,0V
UB min sollte aber immer größer sein als
die minimal geplante Eingangsspannung des Festspannungsreglers
(5V + 3V = 8V, siehe oben)!
---------------------------------------------------------
zweite Berechnung:
Ue eff = Ua / (0,9 · K) = 8V /
(0,9 · 0,875) = 10,2V
mit einem UB min = ca. 9,0V (siehe oben)
wer ganz sicher gehen will, wählt also 10V
---------------------------------------------------------
UaAV = Ue eff · 0,9 = 8V · 0,9
= 7,2V
Pdi = UaAV · IaAV =
7,2V · 1A = 7,2VA
PBau = Pdi · 1,23 = 7,2VA · 1,23
= 8,9VA => gewählt 12VA |
Inwieweit sich ein Eigenbau gegenüber einem fertigen Netzteil
lohnt, muss jeder für sich selber entscheiden.
*
Festspannungsregler
*
Spannungsstabilisierung mit integriertem Festspannungsregler
Eine einfache Realisierung einer Spannungsstabilisierung
ergibt sich durch den Einsatz von integrierten Festspannungsreglern
der Baureihe 78xx für positive Spannungen und der Baureihe
79xx für negative Spannungen. Die Kennzeichnung "xx"
steht für den Wert der Ausgangsspannung.
Zwei Beispiele:
7805 = Ausgangsspannung +5V; 7912 = Ausgangsspannung
-12V
Die gängigsten Ausgangsspannungen dieser Spannungsregler betragen
5V, 6V, 8V, 12V, 15V, 18V und 24V.
Die gängigsten zulässigen Ausgangsströme liegen in Stufen zwischen
0,1A und 5A. Es sollte bei der Nutzung darauf geachtet werden,
dass die gleichgerichtete und gesiebte Eingangsspannung UE
der Schaltung zwischen 2V und 3V höher sein muss als die angestrebte
Ausgangsspannung UA.
Je nach gewählter Ausgangsspannung darf die Eingangsspannung
UE auch einen Wert zwischen 25V und 33V nicht überschreiten.
Je höher die Eingangsspannung gewählt wird, desto höher sind
natürlich auch die entsprechenden Verluste und ein Einsatz eines
Kühlkörpers wird unumgänglich. Schon bei 4V höherer Eingangsspannung
und einem Laststrom von 1A ergibt sich eine Verlustleistung
von 4W (P = U · I).
Beim Kauf eines Festspannungsreglers ist immer darauf
zu achten, dass man sich vom Verkäufer die Definition der drei
Anschlüsse (Vin = Eingangsspannung [1],
GND = Masse [2], Vout = Ausgangsspannung [3]) geben
lässt, da diese von Modell zu Modell sehr unterschiedlich sein
können.
Zwei Beispiele:
|
7805
|
|
LD30V oder LD-1117 V 30 |
|

|
| I = Input = Eingang |
G = Ground = Masse |
O = Output = Ausgang |
Auch die Beschaltung (siehe unten) kann bei anderen Typen
von Festspannungs-
reglern (z.B. LD30V oder LD-1117 V 30) anders ausfallen. Auch
diese bitte geben lassen und natürlich auch ausführen.
Die Beschaltung des Spannungsreglers am Beispiel eines
7805 für eine Ausgangs-
spannung von +5V:
- Direkt vor und hinter dem Spannungsregler müssen laut
den Datenblättern keramische Kondensatoren (C2
und C3) mit je 100nF (Nanofarad) eingebaut
werden. Sie sorgen dafür, dass hochfrequente Störungen ausgefiltert
werden. Diese Kondensatoren sollten mit möglichst kurzen
Verbindungen mit dem Masseanschluss des Spannungsreglers
(z.B. 7805) verbunden sein.
Auch wenn diese Kondensatoren in vorgegebenen Schaltungsvorlagen
unter Umständen nicht extra eingezeichnet sind, sind sie
vorhanden oder müssen eingebaut werden.
- Der Wert für den Kondensator C1 sollte
zwischen 220µF und 2.200µF liegen.
Er dient dazu, die hochfrequente Schwingneigungen des Reglers
zu unterdrücken.
- Der Wert für den Kondensator C4 sollte
zwischen 1µF und 10µF liegen.
Er verbessert die Spannungsfestigkeit bei kurzen Lastimpulsen.
- Der Widerstand R (2,2 kΩ) dient als reine Grundlast
und zieht nur einen Strom von knapp über 2mA (0,00227A).

Folgende Erfahrungswerte empfehlen sich für die Spannungen:
| |
5V |
10V |
| C2 = C3 = |
100nF, 16V, Keramik |
100nF, 16V, Keramik |
| C1 = |
220µF, 16V, TT (Tantal), gepolt |
220µF, 16V, TT (Tantal), gepolt |
| C4 = |
2,2µF, 16V, TT (Tantal), gepolt |
10µF, 16V, TT (Tantal), gepolt |
| R = |
2,2 kΩ |
2,2 kΩ |
Die für den 78xx gezeigte Schaltung kann auch für
den Negativregler 79xx verwendet werden. Es sind dann
aber alle Kondensatoren umzupolen.
Bei anderen Typen von Festspannungsreglern kann die Beschaltung
aber auch anders ausfallen.
*
Spannungsstabilisierung mit integriertem Festspannungsregler
mit erhöhter Ausgangsspannung
Manchmal benötigt man, aus welchem Grund auch immer (ein
Beispiel wird weiter unten gezeigt), eine etwas höhere Spannung
als die genormten Werte der Spannungsregler. In diesem Fall
kann man zwischen dem Massebein des Reglers und der tatsächlichen
Masse eine Diode einbauen (siehe Bild). In dem Beispiel ergibt
sich somit eine Ausgangsspannung UA von
UA = USpannungsregler
+ UDiode = 5V + ca. 0,7V = ca. 5,7V
Eine Reihenschaltung von mehreren Dioden ergibt dann eine
entsprechend höhere Ausgangsspannung (z.B. zwei Dioden in Reihe
= 6,4V; vier Dioden in Reihe = 7,8V).
Wünscht man aber eine Spannung, die in der Spannungsreihe
der Regler vorhanden ist, so sollte man besser immer auf den
entsprechenden Regler zurückgreifen.
Die im folgenden Schaltplan dargestellten gestrichelten Linien
stellen die oben empfohlene Beschaltung des Reglers dar.

Man kann anstelle von Dioden auch eine Z(ener)-Diode einzusetzen.
Je nach Spannungswert der Z-Diode wird die Ausgangsspannung
UA um diesen Wert herauf gesetzt. So ergibt eine
in Sperrrichtung geschaltete Z-Diode mit 6,8V eine Ausgangsspannung
UA von
UA = USpannungsregler
+ UZ-Diode = 5V + 6,8V = 11,8V
Die im folgenden Schaltplan dargestellten gestrichelten Linien
stellen die oben empfohlene Beschaltung des Reglers dar.

*
Entkoppelter Festspannungsregler
Manchmal möchte man zwei ähnliche / gleiche Spannungen parallel
betreiben. In diesem Fall ist es angebracht, diese beiden Spannungen
zu entkoppeln. Dieses realisiert man dadurch, dass man hinter
jede Spannungsquelle eine Diode schaltet und deren Ausgänge
miteinander verbindet.
Wünscht man aber einen Strom, der in der Spannungsreihe der
Regler vorhanden ist, so sollte man besser immer auf den entsprechenden
Regler (mit höherem Ausgangsstrom) zurückgreifen.
Der Sinn der beiden Dioden (siehe Bild) besteht in folgendem:
- Diode D1 hebt die Spannung zwischen dem Ausgang
des Reglers (3) und der Masse auf ca. 5,7V an
- über der Diode D2 fällt jedoch eine Spannung
(UD2) von ca. 0,7V ab und somit beträgt die Ausgangsspannung
UA 5V
Die Diode D2 muss Betreff des Stromes so hoch
ausgelegt sein, dass sie durch den Laststrom nicht zerstört
wird. Aus Symmetriegründen sollte die Diode D1 gleichen
Typs wie Diode D2 (z.B. 1N4448) sein.
Die im folgenden Schaltplan dargestellten gestrichelten Linien
stellen die oben empfohlene Beschaltung des Reglers dar.

Anwendungsbeispiel:
Man besitzt ein Gerät, dass einmal an der Steckdose über
ein Netzteil und auch unterwegs betrieben werden soll. Einmal
kommt das Netzteil und einmal ein Satz Batterien zum Einsatz.
Da man aber nicht bei jedem Wechsel der Betriebsart die Batterien
entfernen möchte, muss man die beiden Spannungen entkoppeln.
Dieses ist besonders dann zu empfehlen, wenn irgendwelche elektronischen
Bauteile daran angeschlossen sind. Denn nicht jedes elektronische
Bauteil mag es, wenn rückwärts eine Spannung auf seinen Ausgang
gegeben wird.
Die beiden Spannungen werden durch Dioden entkoppelt. Dabei
übernimmt immer die Stromversorgung die Versorgung der Schaltung,
die die höhere Spannung hat.
Beim Festnetzbetrieb ist es der Spannungsregler (5V) und unterwegs
sind es die Batterien (3,8V).
Die in Reihe geschalteten Batterien ergeben eine Gesamtspannung
von 4,5V
(UB1 + UB2 + UB3 = 4,5V). Die
Ausgangsspannung beträgt somit 4,5V - 0,7V = 3,8V.
Die Dioden D2 und D3 müssen Betreff
des Stromes so hoch ausgelegt sein (es wird gleicher Typ empfohlen),
dass sie durch den Laststrom nicht zerstört werden. Aus Symmetriegründen
sollte die Diode D1 gleichen Typs wie Diode D2
und D3 (z.B. 1N4448) sein.

Erstellt am: 25.03.2007
Letzte Aktualisierung: 25.03.2007
Fenster
schließen