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Spannungsteiler
Ein Beispiel:
Man hat einen Motor für 3V mit einer Leistung von 0,3W (Schaltung
siehe unten) und möchte diesen jetzt aber an 12V anschließen - natürlich
ohne ihn zu zerstören. Es wird nun ein Vorwiderstand für die Spannungsherabsetzung
benötigt.
Zuerst muss der Nennstrom durch den Motor mit der Formel
I = P / U = 0,3W / 3V
berechnet werden. Dabei ergibt sich ein Wert von 0,1A.
Dieser Strom fließt dann auch später durch den Vorwiderstand, da
Vorwiderstand und Motor in Reihe geschaltet werden.
Nun berechnet man die Spannung, die über dem Vorwiderstand abfallen
muss. Es ergibt sich ein Wert von 9V (12V - 3V; Spannung
neu - Spannung alt).
Mit der Formel
R = U / I = 9V / 0,1A
ergibt sich ein Widerstand von 90Ω mit einer Leistung
von 0,9W.
P = U · I = 9V · 0,1A
Diese beiden Werte sind dann für den Kauf des Widerstandes wichtig.
Man wird jedoch feststellen, dass es keinen Widerstand mit genau
90Ω gibt. Die nächsten Werte laut der E12-Reihe für Widerstände
betragen 82Ω oder 100Ω - man sollte dann auf den
100Ω-Wert zurückgreifen. In der E24-Reihe gibt es einen Widerstand
mit 91Ω. Der ist natürlich besser.
Die durch diesen realen Widerstand (91Ω) entstehenden Werte
können dem Bild unten entnommen werden. Es ergeben sich nämlich
leicht geänderte Werte für den Strom, die Spannungen und die Leistungen, die aber
zu vernachlässigen sind.
Der einzige kleine Haken an der Geschichte ist der, dass jetzt
eine größere Leistung von 1,2W (0,3W des Motors + 0,9W des
Widerstandes) verbraten wird.

Erstellt am: 06.06.2006
Letzte Aktualisierung: 06.06.2006
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